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Der Weg zu schnellen Infrastrukturen für SAP-Landschaften

Rückenwind für die SAP-Administration

Konvergente Infrastrukturlösungen bieten die Chance, neue IT-Systeme in kurzer Zeit bereitzustellen – zu klaren Kosten und ohne Risiko. Moderne Lösungen wie FlexPod von Cisco und NetApp unterstützen SAP-Infrastrukturwerkzeuge wie die SAP-Landscape-Management-Plattform. Damit lassen sich auto­matisierte IT-Services entwickeln und komplexe hybride Cloud-Umgebungen effizient betreiben.

Die Anforderungen der Fachabteilungen an die IT werden anspruchsvoller. Anwender verlangen nach sicheren, hochverfügbaren und einfach zu nutzenden IT-Ressourcen, die möglichst sofort zur Verfügung stehen. Zur gleichen Zeit sind die IT-Mitarbeiter überwiegend damit beschäftigt, die komplexer werdende Infrastruktur am Laufen zu halten. Werden neue Anforderungen aus der Fachabteilung dann nicht schnell genug umgesetzt, holt diese sich ihre Leistungen immer häufiger eigenständig aus der Cloud – die IT-Services sind ja nur wenige Mausklicks entfernt, so die naive Meinung. Damit entgleitet jedoch der IT-Abteilung die Kontrolle und es entsteht eine Schatten-IT mit gefährlichen Sicherheitslücken. Schlimmer noch: Die IT-Organisation verliert ihren Status als Innovationsmotor und wird nur noch als Einkaufsabteilung genutzt. Abhilfe aus diesem Dilemma schaffen konvergente Infrastrukturen: Damit sind IT-Manager in der Lage, schnell und risikofrei validierte IT-Umgebungen für SAP-Anwendungen aufzubauen. Ein Blick auf die derzeit diskutierten IT-Trends zeigt aber noch eine weitere Entwicklung, die IT-Manager beachten sollten: die Hyperdistribution von Anwendungen und Daten. Die Experten von NetApp und Cisco schätzen, dass in jeder Woche weltweit rund 30 Millionen neue Geräte in bestehende Netze integriert werden. Das Internet of Things (IoT) sorgt dafür, dass bis zum Jahr 2020 etwa 500 Milliarden Geräte angebunden sein könnten. Die entstehenden Datenmengen sind gigantisch und laut Schätzungen von Cisco könnte ein Anwender im Jahr 2020 mehr als fünf TByte an Daten erzeugen oder verarbeiten. Im Laufe dieser Entwicklung setzen Unternehmen mehr und mehr auf IT-Ressourcen aus der Cloud. 2018, so eine weitere Prognose, dürften schon 78 Prozent aller Workloads in Cloud-Rechenzentren verarbeitet werden. CIOs benötigen daher eine zukunftsfähige Plattform für das Datenmanagement, das hybride Cloud-Infrastrukturen sowie gemischte Anwendungslandschaften mit SAP und anderen Applikationen unterstützt.
Wer heute sein Rechenzentrum erweitern oder modernisieren möchte, um den gestiegenen Bedarf an IT-Services zu erfüllen, benötigt eine schnell einsetzbare Lösung. Diese sollte sich zudem ohne Risiko für den laufenden operativen Betrieb einsetzen lassen. Im Gegensatz zu starren hyperkonvergenten Architekturen bietet eine flexiblere konvergente Infrastrukturplattform wie der FlexPod hierfür eine ideale Lösung: Hierbei werden zuvor verteilte Komponenten wie Server, Storage und Netzwerk in eine zentralisierte und skalierbare Infrastruktur integriert. Dies schafft vielfältige Vorteile wie eine vereinfachte Administration und hohe Skalierbarkeit beim Betrieb von virtualisierten und nicht virtualisierten Systemen. Darüber hinaus beschleunigt der Einsatz von vorvalidierten Konfigurationen die Inbetriebnahme spezifischer Workloads und verringert Risiken bei neuen Projekten.

Die Vorteile einer konvergenten Infrastruktur mit validierten Designs für SAP-Software zeigen sich zum Beispiel bei der Anwendungsoptimierung. Typische ­Business-Applikationen lassen sich damit deutlich schneller in einer performanten Konfiguration implementieren, ohne dass die IT-Mitarbeiter erst mühevoll ein Feintuning vornehmen müssen. Die Infrastruktur ist bei der FlexPod-Plattform bereits auf horizontale oder vertikale Skalierung ausgelegt: Rechenleistung und Speicher lassen sich also in Relation zum eigenen Geschäftserfolg flexibel hinzufügen. Die von Cisco entwickelte Application Centric Infrastructure (ACI) sorgt zudem dafür, dass sich Anwendungen leichter ausrollen lassen. Dafür sind zum Beispiel Funktionen zur zentralisierten Automatisierung und für richtliniengesteuerte Anwendungsprofile vorhanden.

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